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Technische Universität Chemnitz, 26.11.04

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Technische Universität Chemnitz, 26.11.04

Advent, Advent - die Website brennt

Die WWW-Wichtel Ursula Riedel, Marion Riedel, Rosita Pudlat, Frank Richter und Ralph Sontag testen die neusten Backrezepte aus ihrem weltbekannten virtuellen Adventskalender.
Foto: Mario Steinebach

Uni-Wichtel Marion Riedel stöbert im Archiv der Chemnitzer WWW-Adventskalender.
Foto: Uwe Meinhold

Advent, Advent - die Website brennt
Die WWW-Wichtel der TU Chemnitz rechnen in diesem Jahr mit 500.000 Zugriffen auf ihren weltweit mit Spannung erwarteten virtuellen Adventskalender

Am 1. Dezember 2004 öffnet der virtuelle Adventskalender der TU Chemnitz ( http://www.tu-chemnitz.de/advent/ ) sein erstes Fenster. "Ich warte bereits gespannt auf den Adventskalender 2004", so eine Deutschlehrerin aus den USA, die in den Vorjahren im Kalender viele Bastelideen fand und so manchen Text über das Erzgebirge in ihren Unterricht übernahm. Und damit ist sie nicht die einzige. Seit einigen Jahren erhält das ehrenamtliche Wichtel-Team der Chemnitzer Uni, bestehend aus Marion Riedel, Ursula Riedel, Rosita Pudlat, Frank Richter und Ralph Sontag, Fan-Post aus aller Welt. Ein begeisterter Engländer spart nicht mit Lob: "Ich mag euren Adventskalender. Eure Ideen sind einfach genial". Damit hat er auch recht. "Jeder Kalender ist ein Unikat. Die Beiträge werden exklusiv recherchiert und sind nirgendwo anders so zu finden", versichert Ralph Sontag. Insbesondere die vielen Erzgebirger, die es in alle Himmelsrichtungen verschlagen hat, erhoffen sich in jedem Jahr neue Texte über ihre Heimat. "Sie sind in der Tat die treueste Fangemeinde des Chemnitzer WWW-Adventskalenders", ergänzt Marion Riedel.


Die fleißigen WWW-Wichtel und ihre langjährigen Helfer schlendern deshalb Jahr für Jahr an den Winterwochenenden über Weihnachtsmärkte, blicken hinter die Kulissen erzgebirgischer Handwerkskunst und lassen sich von duftenden Plätzchen und verschneiten Winterlandschaften zu neuen Ideen inspirieren. Auch in diesem Jahr haben sie wieder viele Neuigkeiten hinter den kleinen virtuellen Fenstern versteckt. So findet man unter anderem Geschichten über das weihnachtliche Erzgebirge, Ausflugstipps, Rezepte zum Nachmachen und kleine Weihnachtsgeschenke, wenn man fleißig die diesjährigen Kalender-Rätsel löst.

Die Geburt des WWW-Adventkalenders auf der Homepage der Chemnitzer TU war vor zehn Jahren etwas Einzigartiges. Zu dieser Zeit steckte das World Wide Web noch in den Kinderschuhen. Bis heute haben es die WWW-Wichtel geschafft, aus einer einst statischen Internetseite mit einfachen Layout eine grafisch ansprechende, modemfreundliche und vor allem werbefreie Webseite zu gestalten. Die Arbeit hat sich gelohnt, denn die Zahl der weltweiten Zugriffe auf den traditionsreichen Internet-Weihnachtskalender stieg enorm. "Hatten wir zu Anfang noch rund 13.000 Zugriffe, waren es 2003 bereits 394.544", erklärt der Webmaster-Wichtel Frank Richter. Er hofft, dass die Grenze zu einer halben Million Zugriffe übersprungen wird. Auch in diesem Jahr versuchten bis Mitte November bereits knapp 500 ungeduldige Fans einen Blick auf den neuen WWW-Adventskalender zu werfen. Aber leider ohne Erfolg. Das erste Fenster öffnet sich erst in der Nacht zum ersten Dezember. Also wird es auch in diesem Jahr wieder heißen: Vorfreude ist die schönste Freude.

Weitere Informationen zum WWW-Adventskalender der TU Chemnitz gibt Ursula Riedel unter Telefon (03 71) 531-14 25, E-Mail ursula.riedel@hrz.tu-chemnitz.de .

(Autorin: Antje Brabandt)

Weitere Informationen:


Dipl.-Ing. Mario Steinebach, Technische Universität Chemnitz
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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