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Universität Hohenheim, 25.03.08

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Universität Hohenheim, 25.03.08

Urlaubsparadies mit Schattenseiten: Sonderforschungsbereich sucht Lösungen für sozio-ökologische Konflikte in Südostasien

Sonnenverwöhnte Traumstrände, gigantische Tempelanlagen, exotische Vegetation, lächelnde Menschen: Ab 1500 Höhenmeter ist dieses Urlaubsparadies jäh zu Ende. Auf den Berggipfeln Thailands herrscht Armut. Die Minderheiten in den abseits gelegenen Bergregionen dienen gerne als Sündenbock für Naturkata-strophen wie Überflutungen, Erdrutsche oder Bodenerosionen und werden eines zu hohen Wasserver-brauches beschuldigt. Sie sind ausgegrenzt, kaum ausgebildet, müssen mit infrastrukturellen Nachteilen leben und haben erschwerten Zugang zum Markt.


Dabei besitzen die Bergregionen eine sehr wichtige Quelle: Sie liefern das Wasser für die Felder im Tal. Zudem sind sie Heimat für viele Pflanzen und Tieren und bieten eine große Palette an landwirtschaftlichen Produkten. "Ein intaktes Ökosystem ist sehr wichtig für den Anbau in diesen Regionen", sagt Prof. Dr. Karl Stahr, Bodenwissenschaftler an der Universität Hohenheim und einer der Forschungsleiter des SFB 564. "Der Lösung dieser komplexen Probleme mit sozialen, ökonomischen und landwirtschaftlichen Ursachen widmen sich die Wissenschaftler des Hohenheimer SFBs."

Seit der Jahrtausendwende arbeiten deshalb Agrarwissenschaftler, Bodenkundler, Hydrologen, Ökonomen und Sozialwissenschaftler der Universität Hohenheim mit nationalen Universitäten in Thailand und Vietnam im Sonderforschungsbereich 564 eng zusammen, um durch ihre Forschung den Menschen in den Bergregionen ein besseres Leben in einem intakten Ökosystem zu ermöglichen. "Der Sonderforschungs-bereich 564 ist mit seinen Erfolgen das Aushängeschild der Universität Hohenheim", lobt der Rektor der Universität Hohenheim, Prof. Dr. Hans-Peter Liebig, das Projekt. "Die Universität zählt in Deutschland zu einer der führenden in den Agrarwissenschaften und beweist mit diesem Projekt, die Qualitäten der anderen Fachbereiche gelungen zu vereinen."

Zum Symposium:

Ganzheitliche Ansätze für ein komplexes Problem: Im international-multidisziplinären Symposium zum SFB 564 treffen sich Wissenschaftler aus aller Welt. Schwerpunkte sind die ökologischen Auswirkungen verschiedener Landnutzungsformen, agrarwissenschaftliche Innovationen und der Wissenstransfer in die entsprechenden Bevölkerungsschichten, außerdem volkswirtschaftliche Analysen der wechselseitigen Abhängigkeit von Berg- und Flachlandbewohnern sowie das soziokulturelle Wechselspiel zwischen diesen Bevölkerungsgruppen.

Links:
http://www.uni-hohenheim.de/uplands2008

Text: Sandra Leppin / Florian Klebs

Kontaktadresse (nicht zur Veröffentlichung):
Prof. Dr. Karl Stahr, Fachgebiet Allgemeine Bodenkunde mit Gesteinskunde, Tel.: 0711 459-23981,
Fax: 0711 459-23117, E-Mail: kstahr@uni-hohenheim.de

Weitere Informationen:


Florian Klebs, Universität Hohenheim
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Das Königreich Thailand (Thai: ราชอาณาจักรไทย, Aussprache: [râːʧa-ʔaːnaːʤàk-tʰai], umgangssprachlich: เมืองไทย [mʉaŋ-tʰai] oder ประเทศไทย [pratʰêːt-tʰai]) ist ein Staat in Südostasien. Es grenzt an Myanmar (andere Namen: Birma oder Burma), Laos, Kambodscha, Malaysia, das Andamanische Meer (Teil des Indischen Ozeans) und den Golf von Thailand (Teil des Pazifiks). Wikipedia


 

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Vietnam (vietnamesisch: Việt Nam, Bedeutung: Viet im Süden, amtlich Sozialistische Republik Vietnam, vietnamesisch: Cộng hoà Xã hội Chủ nghĩa) ist ein Staat in Südostasien. Er grenzt an China, Laos, Kambodscha und das Südchinesische Meer. Wikipedia


 
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Ein Ökosystem (griech. oikos, „Haus, Haushalt“) ist ein System, das die Gesamtheit der Lebewesen (Biozönosen) und ihre unbelebte Umwelt, den Lebensraum (Biotop), in ihren Wechselbeziehungen umfasst. Die Grenzziehung zwischen verschiedenen Ökosystemen ist nicht allgemeingültig definiert und orientiert sich meist pragmatisch an einer erkennbaren Diskontinuität zu einem angrenzenden Lebensraum (Waldrand zwischen Waldökosystem und Wiesenökosystem, Seeufer oder Meeresküste, Inselküste als Grenze des Inselsystems). Welche Diskontinuitäten auf welcher Maßstabsebene zur Abgrenzung heran gezogen werden, variiert (notwendig) je nach analytischer Fragestellung. Kurz gefasst ist ein Ökosystem ein Wirkungsgefüge von Lebensgemeinschaft (Biozönose) und Lebensraum (Biotop). Die an einem Ort vorkommende, durch abiotische Faktoren geprägte Biozönose (die Lebensgemeinschaft meist mehrerer Arten von Pflanzen und Tieren) kann das Kriterium der räumlichen Abgrenzung verschiedener Ökosysteme sein. Als Unterscheidungsmerkmal für terrestrische (Land-) Ökosysteme hat sich die Pflanzendecke wegen ihrer deutlichen Charakterisierbarkeit durchgesetzt. Wikipedia


 

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