Hilfe: Sie befinden sich auf...

VDI Technologiezentrum GmbH, 23.11.04

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

VDI Technologiezentrum GmbH, 23.11.04

Fördermaßnahme des BMBF: "Forschung für den Klimaschutz und Schutz vor Klimawirkungen"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ein zweigleisiges Forschungskonzept für den nachhaltigen Klimaschutz. Es geht um Technologien, Verfahren und Strategien zur Emissionsminderung und zur Adaptation an Klimaveränderungen

Die Klimaforschung der letzten Jahrzehnte hat nicht nur unser Verständnis für Prozesse des Klimawandels vertieft, sondern auch deutlich gemacht, dass weitere und verstärkte Bemühungen zur Minderung von Treibhausgasemissionen unternommen werden müssen. Zugleich hat die Forschung in erhöhtem Maß unser Augenmerk darauf gelenkt, dass bereits heute Klimatrends und Extremwetter steigenden Einfluss auf Wirtschafts-, Gesellschafts- und Lebensbereiche in allen Regionen der Welt besitzen. Die Hochwasser an Elbe und Oder, die wiederkehrenden Herbststürme oder die Folgen extremer Sommerhitze verdeutlichen schlaglichtartig die hohe volkswirtschaftliche Relevanz einer verbesserten Anpassung an Klima- und Wettertrends.


Das BMBF wird mit seiner Fördermaßnahme das Spektrum des nachhaltigen Klimaschutzes verbreitern, indem es parallel zur unverzichtbaren Minderung der Treibhausgasemissionen ("Schutz des Klimas") schon mittelfristig wirtschaftliche und gesellschaftliche Chancen von Anpassungsmaßnahmen ("Schutz vor Klimawirkungen") auslotet. Beide Aspekte des Klimaschutzes sind Gegenstand der Förderung:

Teilaspekt A: Minderung der Treibhausgasemissionen
Dieser Teilaspekt konzentriert sich auf die Entwicklung neuer Technologien, Verfahren, Produkte und Strategien, mit denen eine deutliche Emissionsminderung klimarelevanter Gase, insbesondere aus industriellen Prozessen, erreicht werden kann.

Teilaspekt B: Anpassung an Klimatrends und Extremwetter
Dieser Teilaspekt zielt auf die Entwicklung, Umsetzung und Verbreitung von Techniken und Strategien für eine effektive und effiziente Anpassung an das gegenwärtige Klima mit seinen Wetterextremen und seinen absehbaren Veränderungen. So ergeben sich in Wirtschaft, Verwaltung und Planung bereits heute operationelle Risiken, aber auch Chancen für neue Produkte und Dienstleistungen, für neue Geschäftsprozesse und komparative Vorteile gegenüber Wettbewerbern und für eine nachhaltige Vorsorge für die weitere Entwicklung.

Die Fördermaßnahme zielt vor allem auf die Bedarfslage von Unternehmen und Organisationen in Wirtschaft und Gesellschaft. Gefördert werden daher zum einen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die eine kurzfristige Umsetzung von Technologien, Produkten, Dienstleistungen, Verfahren und Strategien zur Emissionsminderung bzw. für eine verbesserte Anpassung zum Ziel haben. Zum anderen wird die Entwicklung mittel- bis langfristiger Innovationen zur Minderung von Emissionen sowie der Aufbau und die Weiterentwicklung von Kooperationsnetzwerken für eine verbesserte Anpassung unterstützt.

Die Ziele und Erträge der Forschung zum nachhaltigen Klimaschutz können nur erfolgreich sein, wenn sie ihre Adressaten in Wirtschaft, Politik und Verwaltung erreichen und in die breite Öffentlichkeit getragen werden. Gefördert wird daher auch die Entwicklung von Kommunikations- und Bildungskonzepten, welche die Vermittlung und den Transfer des erarbeiteten Wissens sicherstellen.

Antragsberechtigt sind in Deutschland produzierende Unternehmen, hier ansässige Hochschulen, Forschungseinrichtungen und andere Institutionen und juristische Personen mit Bezug zum ausgeschriebenen Zuwendungszweck.

Zunächst können schriftliche Interessenbekundungen formlos unter Angabe des voraussichtlichen Themas abgegeben werden. Die Ankündigung ermöglicht es dem Projektträger, potenzielle Antragsteller zu einer Informationsveranstaltung zu den Förderschwerpunkten vor dem 1. Februar 2005 einzuladen. Die Teilnahme an dieser Informationsveranstaltung ist nicht zwingend und wirkt sich in keiner Weise auf das Bewilligungsverfahren aus.

Aussagefähige Projektskizzen (maximal 8 DIN-A4-Seiten) sind dem Projektträger bis zum 31.03.2005 vorzulegen. Ein Förderbeginn ab 01.11.2005 wird angestrebt.

Der vollständige Ausschreibungstext und weitere Informationen sind beim Projektträger erhältlich. Auf den Internetseiten des PT ist darüber hinaus ausführliches Hintergrundmaterial zu dieser Bekanntmachung verfügbar.

Kontakt:
Projektträger Umweltforschung und -technik
beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (PT-UF c/o DLR)
Godesberger Allee 119
53175 Bonn (ab 01.01.2005: Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn)

Fax 0228/ 81996-40
E-Mail: Umweltsystemforschung@dlr.de

Ansprechpartner Teilaspekt A: Herr Dr. Klein, Tel.: 0228/ 81996-57
Ansprechpartner Teilaspekt B: Frau Dr. Münzenberg, Tel.: 0228/ 81996-66

Weitere Informationen:


Dr. Andreas Hoffknecht, VDI Technologiezentrum GmbH
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Abwasserrecycling für Yachten 
 Studie an hoch spezialisierten Schmetterlingen als Beispiel für den Verlust der genetischen Vielfalt