Hilfe: Sie befinden sich auf...

GeoForschungsZentrum Potsdam, 05.12.04

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

GeoForschungsZentrum Potsdam, 05.12.04

Erdbeben bei Waldkirch/Breisgau in der wissenschaftlichen Nachlese

Erdbeben bei Waldkirch/Breisgau in der wissenschaftlichen Nachlese
Deutsche Task Force Erdbeben im Einsatz

Potsdam, 05.12.2004 - Zur tiefergehenden Untersuchung der Ursachen des Erdbebens von Waldkirch (Südschwarzwald) in der Nacht von Samstag auf Sonntag entsendet noch heute das GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) die Deutsche Task Force Erdbeben.
Der Leiter der Task Force Erdbeben, Professor Jochen Zschau (GFZ Potsdam) erklärt den Zweck des Einsatzes: "Durch Messung und Untersuchung der Nachbeben erhalten wir detaillierte Informationen zum Bebenmechanismus. Wir können daraus auch ableiten, wie der Erdbeben-Riss in der Erdkruste verläuft und wie er sich weiter entwickeln kann." Analysen dieser Art sind unumgänglich für die Bewertung weiterer Erdbebenrisiken und für die Entwicklung einer adäquaten Vorsorgestrategie. Zusammen mit der Universität Karlsruhe hat das GFZ Potsdam ein Kompetenz-Zentrum CEDIM (Centre for Disaster Management and Risk Reduction Technology) eingerichtet, das bereits im Mai dieses Jahres die ersten 'Risikokarten: Überblick über Katastrophen-Risiken' speziell für Baden-Württemberg vorgestellt hat. Jochen Zschau ist einer der beiden Sprecher von CEDIM und erklärt die vergleichsweise geringen Schäden des Bebens durch die geeigneten Baunormen: "Man sieht daraus, das sich Vorsorgeplanung bei der Erarbeitung ökonomisch vertretbarer Schutzmaßnahmen lohnt. Allerdings hat das Beben auch nicht direkt ein Stadtgebiet getroffen. Es wäre dann nicht so glimpflich abgelaufen."

Der Oberrheingraben gehört zu den seismisch aktivsten Zonen Deutschlands. Professor Rolf Emmermann, der Vorstandsvorsitzende des GFZ Potsdam, erläuterte dazu: "Die Entsendung der Task Force Erdbeben geschieht vor dem Hintergrund, dass es bestimmte Naturgefahren in Deutschland gibt, deren Risikopotential unterschätzt wird. In diesem Zusammenhang hat das GeoForschungsZentrum mit der Gründung von CEDIM einen weiteren Beitrag zur Risikovorsorge und einer 'Kultur der Prävention' geleistet." Auch die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, zu denen das GeoForschungsZentrum gehört, hat als eine große Herausforderung in der Neubestimmung ihrer Mission die Katastrophenvorsorge identifiziert. Das GFZ Potsdam koordiniert diese Zentren-übergreifenden Arbeiten. So werden im neu gegründeten Forschungsnetzwerk "Integriertes Erdbeobachtungssystem (EOS)" die Kapazitäten der vier Helmholtz-Zentren AWI, DLR, GFZ und GKSS zum Thema Katastrophenmanagement gebündelt.

--
.......................................................
Franz Ossing
GFZ GeoForschungsZentrum Potsdam
-Public Relations-
Telegrafenberg
D-14473 Potsdam
Tel. ++49 (0)331 - 288 1040
Fax ++49 (0)331 - 288 1044
e-mail: ossing@gfz-potsdam.de


Dipl.Met. Franz Ossing, GeoForschungsZentrum Potsdam
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Neuartiges Internetportal des Landes Baden-Württemberg in Testphase 
 Forschungsraum Antarktis - DFG veröffentlicht Denkschrift