Hilfe: Sie befinden sich auf...

GeoForschungsZentrum Potsdam, 15.11.07

Ergänzend zum Artikel

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die Schlagworte zum Artikel klicken, um (andere) Artikel zu den jeweiligen Schlagworten anzuzeigen.
Auf der rechten Seite finden Sie ebenfalls Artikelinks und weitere Informationen zu den Schlagworten dieses Artikels.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

GeoForschungsZentrum Potsdam, 15.11.07

Schlagworte

Chile, Erdbeben, Tocopilla

Erdbeben in Chile: Einsatz der Task Force Erdbeben

Analyse der Nachbeben - zukünftige Beben

Erdbeben in Chile: Einsatz der Task Force Erdbeben
Am Montag, 19. 11. 2007, reist eine Gruppe von Wissenschaftlern der "Deutschen Task Force Erdbeben" in das Erdbebengebiet von Nordchile. Die Seismologen des GFZ Potsdam (Helmholtz-Gemeinschaft) werden die Nachbebentätigkeit überwachen und Verformungen der Oberfläche kartieren.
Die ersten Nachbeben geben Hinweise darauf, dass der Bruchvorgang südlich der Hafenstadt Tocopilla begann und in südlicher Richtung bis zur Halbinsel Mejillones verlief. Diese Halbinsel wirkt vermutlich als tektonische Grenze und könnte die jetzige Bruchfläche von der Bruchfläche des Antofagasta-Bebens von 1995 (Magnitude 8,0) trennen. Das aktuelle Beben wäre danach ein Anschlußereignis, welches das weitere seismische Verhalten des gesamten ca. 600 km langen Segmentes der Erdbebenzone nördlich der Halbinsel Mejillones bis zur Grenze von Peru beeinflussen könnte. Dieses Segment wird in der Literatur als "reife" seismische Lücke bezeichnet, in der ein noch größeres Erdbeben in Zukunft zu erwarten ist. Durch die Untersuchung der immer noch stattfindenen Nachbeben kann die Arbeitsgruppe die Größe des Bruchs und kritische Spannungsumlagerungen in der Region feststellen. Üblicherweise bauen sich an den Enden der Bruchzonen neue Spannungen auf, die sich später durch Erdbeben lösen.
Die Einsatzgruppe besteht auf deutscher Seite aus neun Wissenschaftlern des GFZ und der Uni Potsdam, die im Gelände mit chilenischen und französischen Partnern kooperieren werden. Allein vom GFZ gehen 1,5 Tonnen an Gerät mit auf die Reise.
Das Deutsche Task Force Komitee Erdbeben hat seinen Sitz am GFZ Potsdam. Es kooperiert mit verschiedensten Einrichtungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und humanitären Organisationen. Die Finanzierung des jetzigen Task-Force-Einsatzes erfolgt aus Mitteln des GeoForschungsZentrums und der Hannover Rückversicherung.

Franz Ossing
GFZ GeoForschungsZentrum Potsdam, a Helmholtz Centre
-Public Relations-
Telegrafenberg
D-14473 Potsdam
Tel. ++49 (0)331 - 288 1040
Fax ++49 (0)331 - 288 1044
e-mail: ossing@gfz-potsdam.de


Dipl.Met. Franz Ossing, GeoForschungsZentrum Potsdam
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Saharastaub, Dürren und Bürgerkrieg 
 Schwangerschaftstreffpunkt für Fledermäuse

Klicken Sie auf die Schlagworte um weitere Links oder Infos dazu angezeigt zu bekommen

Wikipedia Logo
Chile (spanisch  Chile ?/i; amtlich República de Chile, deutsch: Republik Chile) ist ein Staat im Südwesten Südamerikas, der sich annähernd in Nord-Süd-Richtung zwischen den Breitengraden 17° 3' S und 56° 30' S erstreckt. Das Land grenzt im Westen und Süden an den Pazifischen Ozean, im Norden an Peru, im Nordosten an Bolivien und im Osten an Argentinien. Daneben zählen zum Staatsgebiet die im Pazifik gelegene Osterinsel (Rapa Nui), die Insel Salas y Gómez, die Juan-Fernández-Inseln (einschließlich der Robinson-Crusoe-Insel), die Desventuradas-Inseln sowie im Süden die Ildefonso-Inseln und die Diego-Ramirez-Inseln. Ferner beansprucht Chile einen Teil der Antarktis. Wikipedia


 
Weitere Artikel zu "Erdbeben"

Wikipedia Logo
Als Erdbeben werden messbare Erschütterungen der Erdoberfläche bezeichnet. Der deutlich größte Anteil aufgezeichneter Erdbeben ist jedoch zu schwach, um von Menschen wahrgenommen zu werden. Auch andere Bewegungen der Erdoberfläche, wie etwa durch Tidenhub oder durch Eigenschwingungen der Erde (Erdspektroskopie) sind nicht fühlbar, da sie zu langsam erfolgen oder zu schwach sind. Wikipedia


 

Archiv

Themen

Schlagworte

Anzeigen